Hinter der Kurzbezeichnung »C 510«
verbirgt sich ein hochpräzise arbeitendes und modular aufgebautes
Messgerät zur Bestimmung der magnetischen Eigenschaften von
Elektroblech aller gängigen Materialgüten, -dicken und
-geometrien. In seiner Bedieneroberfläche und in seinen Messmöglichkeiten
ermöglicht das neue C 510 die Qualitätskontrolle über
den gesamten Fertigungsprozess – angefangen vom Spaltband
im Anlieferungszustand über das gefertigte Stanzteil bis
hin zum produzierten Stator, Transformator oder Ringkern. Indem
es die magnetischen Eigenschaften, insbesondere die Ummagnetisierungsverluste
(Wattverluste), ermittelt, gibt es Auskunft über die Qualität
des jeweiligen Werkstoffes, sowie jedes einzelne produzierte Teil.
Leichte Handhabung und problemlose Bedienung
Das C 510 besteht aus einer volldigitalisierten Messeinheit und
einem übergeordneten PC. Für die benutzerfreundliche
Bedienung und Datenverarbeitung unter Windows XP kommt die bekannte
in BROCKHAUS-Labormessanlagen bereits eingesetzte MPG -Expert-Software
zum Einsatz. Dadurch ergeben sich exzellente Eingabe- und Darstellungsmöglichkeiten.
Die Datenübertragung an die übergeordneten Datenerfassungssysteme
wird hiermit optimiert. Die umfassende MPG-Expert- Software gewährleistet
in idealer Weise die Vielzahl der Messmöglichkeiten des neuen
C 510 und macht die Umstellung auf die unterschiedlichsten Messaufgaben
ohne Zeitverlust möglich.
Zur Durchführung einer umfassenden Qualitätskontrolle
für Elektroblech verarbeitende Unternehmen kann das C 510
mit folgenden 3 Messspulensystemen für unterschiedlichste
Messanforderungen geliefert werden.
• Single-sheet-test Messsensor (Typ SST) für Elektroblech-Spaltband
Dieser Sensor wurde für den Einsatz im Materialeingang, im
Maschineneinlauf von Scheren und Stanzautomaten sowie in Produktionslinien
für Transformatorenkernen entwickelt. Die SST-Messsensoren
sind Doppeljochmesssysteme, deren Konstruktion an die IEC-Norm
4040-3 angelehnt ist. Die Primär- und Sekundärspulen
umschließen die Probe. Das C-förmige Messjoch umschließt
den magnetischen Kreis. Das magnetische Feld wir durch die Messung
des Erregerstroms mittels eines Präzisionswiderstandes ermittelt.
• Messensor für Stanzteile und kleine Zuschnitte (Typ
C 510)
Dieser Sensor besteht aus einem Ober- und einem Unterjoch. Er
umfaßt beidseitig die zu messende Materialprobe mit einer
Messpolfläche von 26 x 25 mm. Die Primärspule des Messsensors
erzeugt in der Probe ein magnetisches Feld, das mit einer Rogowski-Spule
gemessen wird. In das Sekundärspulensystem des Messsensors
wird eine Spannung induziert, die ein Maß für die elektromagnetischen
Eigenschaften der Probe erstellt.
• Messmodul für Ringe, Statoren, Transformatoren (Typ
RST)
Mit dem BROCKHAUS Ringsensor lassen sich die magnetischen Eigenschaften
von Ringkernen, Statoren und Transformatoren direkt am Bauteil
unter fertigungsnahen Produktionsbedingungen bestimmen. Die Prüfungen
im Wechselfeld erfolgen unter Einhaltung der internationalen Normen
bzgl. Präzision und Einstellgenauigkeit. Das Besondere an
dieser Technik: Je nach Größe des Messobjekts (magnetische
Weglänge) reichen 1 bis 2 Windungen ohne zusätzliche
Probenpräparation aus, um eine umfassende Prüfung der
magnetischen Eigenschaften durchzuführen.
Das C 510 dient vor allem der Kontrolle
der Werkstoffqualität
Elektroblech verarbeitende Betriebe entscheiden sich für
das C 510 nicht nur wegen seines optimalen Preis-/ Leistungsverhältnisses
und seiner daraus resultierenden hohen Wirtschaftlichkeit. Es
ist vielmehr sein modularer Aufbau, der eine exakt auf Kundenbedürfnisse
zugeschnittene Fertigung möglich macht. Und damit liefert
das C 510 die jeweils individuell beste Lösung zur Qualitätskontrolle
des zu verarbeitenden Materials. Und das sind orientierte und
nicht orientierte Elektrobleche sowie daraus gefertigte Stanzteile
aller Materialgüten und –geometrien.
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